Aufbauhinweise Modo. 

1. Anlieferung und Aufbauvorbereitung.

Das Modo-Mauersystem besteht aus wenigen Elementen: 4 verschiedenen Steingrößen in 3 Längen und 2 Höhen, zusätzlich ist eine kugelgestrahlte Abdeckplatte erhältlich. Es werden keine besonderen Eck- oder Endsteine benötigt.
Als Kleber ist ein Dünnbettmörtel zu verwenden.
ACHTUNG: Kleber nicht zu breit auftragen (s. Punkt 4).

Insbesondere bei längeren Wandabschnitten ist darauf zu achten, dass die unvermeidlichen Maßtoleranzen aus Fertigung und dem Versetzen durch die Vermittlung in den Fugen ausgeglichen werden.
Das Versetzen der einzelnen Elemente sollte wie bei Natursteinen erfolgen: Durch Mischen der farblich changierenden Steine und Größen wird eine harmonische Farbgebung erreicht.

2. Aufbau des Mauersystems
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Jede Mauer ist nur so gut wie ihr Fundament. Bitte legen Sie deshalb großen Wert auf eine frostsichere und möglichst setzungsfreie Gründung. 
Der Start des Aufbaues sollte immer an vorhandenen Gebäude- oder Geländefixpunkten erfolgen, um möglichst Schneidarbeiten oder nachträgliche Korrekturen des Grundrisses zu vermeiden. 
Damit Sie einen Gesamteindruck der Mauer erhalten, empfehlen wir Ihnen zunächst die erste Reihe "trocken" zu setzen, um dann noch Korrekturen vornehmen zu können.
Die verschiedenen Steingrößen können beliebig miteinander kombiniert werden. Senkrecht durchlaufende Fugen sollten aus ästhetischen und statischen Gründen vermieden werden.

3. Anpassen an bauliche Gegebenheiten
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Passstücke für den Längenausgleich und Ecklösungen können bauseits mit einer Steinsäge gesägt werden. Bei jeder Mauer gibt es Fixpunkte, die mit den Standardformaten nicht abgedeckt werden: vorgegebene Länge, schiefwinklige Ecklösungen, Einbau von Briefkästen, Gegensprechanlagen etc., Montieren von Zaunelementen und viele Dinge mehr. Beim Modo-System werden keine Spezialteile benötigt. Alle Elemente sind unbewehrt und können - wie Natursteine - mit etwas handwerklichem Geschick bauseits mit einer Steinsäge angepasst werden.
Für spezielle Anforderungen bieten wir gerne maßgeschneiderte Auftragsfertigungen mit kugelgestrahlten oder geschliffenen Oberflächen an.

4. Verkleben der Mauersteine und Abdeckplatten.

Wir empfehlen das vollfugige Verkleben der Lagerfuge mit Dünnbettkleber mittels Zahnspachtel. Die Verarbeitungshinweise des Mörtellieferanten sind zu beachten. 
Es ist darauf zu achten, dass beim Verkleben der Kleberauftrag ca. 4 cm umlaufend vor der Steinkante endet. Das verhindert das Verschmieren der Steinoberfläche. Kleberreste sind sofort mit viel Wasser zu entfernen. Angetrocknete Mörtelreste lassen sich nicht mehr schadlos von den Steinen entfernen.
Die Mauerabdeckplatten werden mit leichtem Gefälle mittig auf die Mauer in Mörtel verlegt. Die Stoßfugen sollten mit dauerelastischem Material verfugt werden.
Der Kleberbedarf ist von der Fugenstärke und den verwendeten Steingrößen abhängig und beträgt ca. 2,0 kg/qm Wandfläche.

5. Konstruktive und statische Voraussetzungen.

Wandaufbauten von 5 Lagen á 20 cm, entspricht ca. 106 cm, sind möglich. Die Wand kann freistehend oder eben hinterfüllt sein. 
Je nach örtlicher Gegebenheit, z.B. bei Auflasten auf der Hinterfüllung, ungünstigem Baugrund, Anbringung von schweren Lasten (Garagentor) ist ein bauseitiger statischer Nachweis zu erbringen. 
Eine gute Entwässerung des Hinterfüllmaterials und das Einlegen einer Noppenfolie an der Rückseite der Wand vermindert die Ausblühneigung und vermeidet unkontrollierte Frosteinwirkung. 
Bei langen Wänden empfehlen wir das Einbauen von Dehnungsfugen.